Markus Landerer

ist seit 2007 Domkapellmeister zu St. Stephan in Wien und Leiter der traditionsreichen Dommusik St. Stephan. Geboren 1976 in Morondava/Madagaskar. Umfangreiche Studien in Kirchenmusik, Chorleitung und Orchesterdirigieren an den Musikhochschulen in München und Stuttgart. (Orgel bei Harald Feller, Chorleitung bei Michael Gläser, Dirigieren bei Per Borin). Seit 2006 Stipendiat im Dirigentenforum des Deutschen Musikrates. Von 2002 bis 2006 war er Domkapellmeister am Dom St. Nikolaus in Feldkirch und von 2004 - 2008 Leiter des Bregenzer Festpielchores. Am Vorarlberger Landeskonservatorium unterrichtete er von 2003 – 2011 Chorleitung und Dirigieren. Seit 2007 ist er künstlerischer Leiter der Chorakademie Vorarlberg. Er arbeitete mehrfach mit dem Rias-Kammerchor Berlin und dem Chor des Norddeutschen Rundfunks in Hamburg. Markus Landerer hat sich als Orchester- wie als Chordirigent gleichermaßen ein breit gefächertes Repertoire erarbeitet. Im Stuttgarter Wilhelma-Theater dirigierte er Mozarts „Don Giovanni“ und „Le Nozze di Figaro“. 2009 debütierte er mit Haydns Schöpfung im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. 2010 dirigierte er das Abschluss-Konzert der internationalen Händel-Festspiele in Halle/Saale. 2011 leitet er in Reutlingen eine Serie von Vorstellungen der Oper „Brundibar“ von Hans Krasa. Er stand am Pult renommierter Orchester wie den Wiener Symphonikern, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Stuttgarter Kammerorchester, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, den Münchner und den Nürnberger Symphonikern, dem philharmonischen Staatsorchester Mainz und dem Österreichischen Ensemble für Neue Musik. Eine intensive Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Barockorchester "concerto stella matutina". Er brachte inzwischen zahlreiche Messen und Oratorien zur Aufführung, u. a. die Passionen, das Magnificat und das Weihnachtsoratorium von Bach, das Occasional Oratorio und Alexanders feast von Händel, die Schöpfung und alle Messen von J. Haydn, das Requiem die c-moll-Messe und alle weiteren Messen von Mozart, Elias, Paulus und Lobgesang von Mendelssohn Bartholdy, das Requiem von Schumann, das Deutsche Requiem von Brahms, Roi David von Honegger, Gloria von Poulenc und In terra pax von Martin.
Ebenso dirigierte er ein umfangreiches symphonisches Repertoire und eine Reihe von Uraufführungen. Wichtige Anregungen erhielt er in Meisterkursen u. a. bei Peter Gülke, Marco Letonja, Johannes Kalitzke, Frieder Bernius, Stefan Parkman und Eric Ericson.  Bericht über Markus Landerers Hochzeit 1. September 2012 in Bildstein

http://www.vol.at/bregenz/hochzeit-von-marlene-fesenmayr-und-markus-landerer/3352226

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